Robotisierung und Automatisierung im Fertigungsbereich – Personalabteilung an der Spitze

Robotisierung und Automatisierung im Fertigungsbereich – Personalabteilung an der Spitze

Bei vielen Unternehmen werden technologische Innovationen Wirklichkeit. Interne und externe Entwicklungen müssen ständig beurteilt, vorausgesehen und bearbeitet werden. Dieser Drang nach Wandel setzt Unternehmen unter großen Druck. Wie kann die Personalabteilung der Zeit voraus bleiben?

Veränderung im Fertigungsbereich

Von den Produktionsmitarbeitern bis hin zu den Buchhaltern: Wir alle werden die technologischen Entwicklungen zu spüren bekommen. Wenn wir den Versprechungen der Robotisierung glauben, wird unsere Arbeit schon bald von Maschinen übernommen. Aber in vielen Branchen ist dies alles bloße Spekulation. Und für Unternehmen wird es so schwieriger, sich zu Unternehmen der Zukunft zu entwickeln.

Junge und kleine Unternehmen arbeiten bereits innovativer: Sie nutzen die neuesten Technologien, beschäftigen eine relativ hohe Anzahl von Freiberuflern, fördern flexible Arbeitsmuster und investieren auf andere Weise. Dies setzt herkömmliche Unternehmen unter Druck, den gleichen Weg zu gehen.

Der aktuelle Arbeitsmarkt wird immer flexibler. Auf der einen Seite möchten Unternehmen lieber weniger unbefristete Arbeitsverträge schließen, und auf der anderen Seite fordern die Mitarbeiter mehr Flexibilität. Die Ära der lebenslangen Arbeitsplätze ist vorbei. Die durchschnittliche Karriere umfasst jetzt mehrere Wechsel von Arbeitgebern, Funktionen, Kompetenzen und Fertigkeiten, wobei viele Menschen zwischen unbefristeten Verträgen und freiberuflichen Projekten wechseln. Die Fähigkeiten, die man mit 50 benötigt, unterscheiden sich grundlegend von den Fähigkeiten, die man an der Universität oder an der Hochschule gelernt hat.

Karrierewege werden immer unvorhersehbarer. Der Arbeitsplatzwechsel erfolgt nicht mehr im Rahmen einer Karriere. Arbeitserfahrung und Dauer der Betriebszugehörigkeit werden durch Flexibilität und sich verändernde Kompetenzen ersetzt.

Arbeitgeber erwarten Flexibilität von ihren Mitarbeitern. Im Bericht von 2015 beschrieb PWC dies als die sogenannte Employagility: „Das Bewusstsein oder die Fähigkeit von Organisationen und Mitarbeitern, schnell auf Veränderungen reagieren zu können und weiterhin Wert zu schaffen.“ Die Art und Weise sowie die Geschwindigkeit, mit der ein Unternehmen auf technologische Entwicklungen reagieren kann, hängt von der geistigen Mobilität seiner Mitarbeiter ab. Es ist die Aufgabe des Arbeitgebers, sein Personal zu mobilisieren.

Und genau dies muss in der Personalabteilung von jetzt an auf der Tagesordnung stehen.

Die Rolle der Personalabteilung

Personalabteilungen können strategisch Wert schöpfen, indem sie die Herausforderungen verstehen, die an Unternehmen gestellt werden; indem sie wissen, was zu erwarten ist und wie die Unternehmenskultur aussieht und aussehen sollte. Die Personalabteilung muss die derzeitige Rolle als Dienstleister durch die Rolle des Beraters des Managements und der Mitarbeiter ersetzen. Die Personalabteilung muss erkennen, welche Mitarbeiter von der Automatisierung betroffen sein könnten und eine Kultur schaffen, in der die Arbeit dem Wandel unterworfen ist. Die Personalabteilung muss die Diskussionen zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern über die Bedeutung von zusätzlichen und wiederholten Schulungen anregen, damit Mitarbeiter weiterhin einsetzbar bleiben. Die Personalabteilung muss betonen, dass Arbeitsräume, Kompetenzen und Rollen nicht mehr feste Tatsachen sind und dass Mitarbeiter Kontrolle über die eigene persönliche Entwicklung sowohl am Arbeitsplatz als auch darüber hinaus übernehmen müssen. Mitarbeiter müssen sich auf die langfristige Beschäftigungsfähigkeit konzentrieren, um in der Lage zu sein, zu wachsen und sich zu verändern, sodass sie die Verantwortung für ihren Wert für aktuelle Arbeitgeber übernehmen und eine gute Position auf dem Arbeitsmarkt erzielen.

Automatisieren der Prozesse innerhalb der Personalabteilung

Es ist die Aufgabe der Personalabteilung, Digitalisierung und technologische Innovation in die Firmen-DNA einzubinden. Und genau hier liegt das Problem. Personalabteilungen übernehmen in der Regel bei Digitalisierung, Automatisierung und Technologie keine führende Rolle und gehen bei strategischen Problemen normalerweise eher reaktiv vor. Schauen Sie sich die Annahme von Daten und Datenanalysen an. Es gibt nur wenige Personalfachkräfte, deren strategische Beratung und Entscheidungen auf Daten beruhen, obwohl sie möglicherweise tatsächlich einen wesentlichen Beitrag zu den Zielen des Unternehmens leisten. Denken Sie nur einmal darüber nach, wie wertvoll eine Vorhersage der zusätzlichen Kapazitäten im Vertrieb auf der Grundlage von Umsatz und Projektionen wäre, und vergleichen Sie damit eine Anwerbung, die nur dann stattfindet, wenn der Bedarf bereits vorhanden ist.

Ist die Personalabteilung wirklich daran interessiert, beim Wandel der Organisation und bei der Ermöglichung eines digitalen Arbeitsplatzes eine führende Rolle zu übernehmen? Dann muss sie zuerst vor der eigenen Tür kehren und die eigenen Prozesse automatisieren.


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